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Gekämpft wurde im Haufen mit Stangenwaffen. Die Haufen wurden von Schützenkompanien, Kanonen und von der Reiterei unterstützt. Geübt wurden die Kampftechniken in manchen Städten an bestimmten Tagen, an denen sich die ganze Bevölkerung der Stadt, etwa nach dem Kirchgang an bestimmten Orten wie dm Stadtgraben oder Hauptlätzen in der Stadt zusammenfanden und dann die Manöver durchspielten und trainierten. Für die Schützen wurden hier kleine Schützenturniere veranstaltet, während die Stangenwaffenrotten zusammen ihre Manöver übten. Es war übrigens Bürgerpflicht, sich selbst (und im Wesentlichen auf eigene Kosten), entsprechend den Vorgaben der Stadt, zu rüsten und zu bewaffnen. Allerdings riß immer mehr die Sitte ein, statt dessen einen professionellen Soldaten zu bezahlen und an eigener statt in den Kampf zu entsenden. Gern gesehen war das nicht, denn zum Beispiel die Schweizer legten größten Wert darauf, daß die Leute, die in einer Gruppe zusammen kämpften, sich kannten (oft aus einer Zunft oder einem Dorf), und somit eher mutig füreinander einstehen würden. Das Wort "Halmbarte" (auch Helmbarte, später Hellebarde) setzt sich zusammen aus "Halm" (= mittelhochdt. "Stange") und "Barte" (= mittelhochdt. "Axt, Beil"). |
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